Sri Lanka 2004

 

 
   
 

 

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Freitag, Samstag
Unsere Osterferien beginnen glücklicherweise nicht im Stau. Um 9 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Flughafen Kloten. Zum ersten Mal fliegen wir vom Dock Midfield und kommen in den Genuss der Skymetro. Entgegen allen negativen Meldungen, bringt sie uns zuverlässig ans Ziel.

Wir haben noch genug Zeit um das Bauwerk zu besichtigen. Mit 40 Minuten Verspätung fliegt unser Airbus der Sri Lankan Richtung Ferien zu.
Nach rund 9 Stunden landen wir nach einem sehr ruhigen Flug in Colombo. Ortszeit nun 3 Uhr morgens. Gerade Hochbetrieb ist auf dem Flughafen nicht. Bei der Immigration stehen wir über eine halbe Stunde an. Selbstverständlich mit der dazugehörigen asiatischen Luftfeuchtigkeit.

Erste Handlung Geld wechseln. Denn importieren darf man die Sri Lankische Rupie nicht. Wechseln kann man jede geläufige Währung.
Wir finden unseren Fahrer schnell. Noch schneller jedoch ein Gepäckträger unsere Koffer! Wir sind zu sechst und warten auf unseren Minibus. Der Gepäckträger verlangt für die 100m tragen schon das erste Trinkgeld. Leider geben wir ihm viel zu viel.

Nach 10 Minuten fährt dann auch unser Minibus vor und schon wieder packen kräftige Singhalesen unsere Koffer in den Wagen. Schon wieder Trinkgeld? Nein nicht mit mir! Ich steige in den Wagen und der Singhalese wirft mir einen tötenden Blick zu...

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Da wir ziemlich übermüdet sind verfolgen wir den Transfer zum Hotel im Delirium. Auffallend sind die alle hundert Meter wiederkehrenden Lichtsignale rund um Colombo. Wir kommen zügig durch die Stadt, auch kein wunder am Samstagmorgen um 4:30 Uhr.

The Blue Water, unser Hotel ist schon früh beschildert. Trotzdem gelingt es dem Fahrer den Service Eingang des Hotels anzusteuern. Durch mehrfaches Fragen finden wir den völlig unscheinbaren Haupteingang des vom Stararchitekten Geoffrey Bawa erbauten 5 Sterne Hauses.
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Von der aussergewöhnlichen Architektur sehen wir noch nicht viel denn e ist noch stock dunkel. Wir erhalten unseren Zimmerschlüssel und legen uns erstmal 2 Stunden aufs Ohr.
Um 8 Uhr orgelt uns der Wecker aus dm Bett.

Zum ersten Mal sehen wir also wo es uns hin verschlagen hat. Wir sind sehr positiv überrascht. Alle 100 Zimmer des Blue Water haben Meersicht und die ist grandios. Umgeben von haushohen Palmen und unzähligen Wasserbecken verspeisen wir unser erstes Frühstück. Wunderbares Wetter grosses Frühstücksbuffet, es bahnen sich Traumferien an.
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Erste Fotos werden am riesigen Pool geschossen. Wir geniessen die Wärme und sonnen uns im Liegestuhl. Genügend Platz für alle Hotelgäste gehört wohl zum Luxus dieses Hotels. Das Meer ist heute aufgewühlt vom stark wehenden Wind. Krähen trüben etwas die Ruhe, doch wir gewöhnen uns schnell an das regelmässige Gekreisch.
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Kleine Eichhörnchen treffen wir ebenfalls an. Menschenscheu sind sie wohl schon lange nicht mehr. Plötzlich steht ein Leguan neben meinem Liegestuhl. Mein Adrenalinspiegel schnellt in die Höhe. Doch den Leguan interessiert das nur wenig. Gemütlich watschelt er von Palme zu Palme als ob ihn die Menschen überhaupt nicht stören würden.

Da wir wohl zur Minderheit gehören welche hier nicht all inklusive buchten, schreiben wir uns den kleinen Lunch aufs Zimmer. Am Abend geht’s zum Prown Barbecue. Für umgerechnet 10.- bekommen wir 10 King Prawns an einer süssen Chili Sauce. Sehr fein, doch uns fallen fast die Augen zu sodass wir in kürze ins Bett müssen.
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Sonntag
Nach 12 Stunden schlaf, heisst es erstmal ein feines Frühstück einzunehmen. Danach suchen wir uns einen Liegestuhl und geniessen einen weiteren herrlichen Tag am Indischen Ozean.
Es windet zwar weniger, trotzdem wird vom schwimmen im Meer noch abgeraten. Wir schlendern etwas der Küste entlang. Plötzlich finden wir ein Gedärme im Wasser. Unsere Lust noch darin zu schwimmen ist dadurch stark geschwunden.

Das Meer ist auch ohne Darm wenig einladend. Ich weiss jetzt weshalb mich vor den Ferien alle fragten ob ich nach Sri Lanka noch Badeferien auf den Malediven mache. Bestimmt gibt es auch hier schöne Strände. Wadduwa gehört sicherlich nicht dazu.

Am Abend essen wir erstmals am Buffet. Thema Asien heisst es und wir gönnen uns ein feines Glas Wein. Das Essen ist nicht schlecht, war aber gestern im a la carte Restaurant besser, Wir trinken zum Schluss noch eine Tasse Tee und gehen ins Bett.
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Montag
Ein durchzogener Tag beginnt. Wir stehen heute etwas früher auf, da sich der Reiseleiter auf 9.30 Uhr angemeldet hat. Doch dann erfahren wir, dass er erst um 13 Uhr kommt.
Wir beziehen also wieder unsere Liegestühle welch um diese Zeit noch frei sind. Ab 10.30 Uhr sucht man vergebens nach einem freien. Anscheinend hat es nicht für jeden Hotelgast einen Liegestuhl.
So ist das auch beim Nachtessen und an der Poolbar. Alles etwas knapp bemessen.

Unser Hotel scheint eine gute Adresse für Hochzeiten zu sein. Heute belagern rund 30 Einheimische den Pool, die Bar sowie die Lobby. Vorbei scheint es mit der Ruhe zu sein. Sie belegen alle Stühle und Tische mit Sack und Pack... Dass es noch Hotelgäste hat scheint sie wenig zu interessieren.
Da um 16 Uhr Regen fällt flüchten alle Hotelgäste in Ihre Zimmer. Darauf haben die Einheimischen wohl lange gewartet.

Mit dem Reiseleiter von Kuoni konnten wir alles Nötige für die bevorstehende Inseltour klären. Am Mittwoch geht’s los und wir freuen uns riesig darauf.


Dienstag
Unser vierter Ferientag beginnt mit schönem Wetter. Heute habe ich vor zu filmen. Wir belegen wieder frühzeitig unsere Liegestühle und dann kann es losgehen. Doch die Kamera will zum ersten Mal nicht. Zu feucht das Klima! Ich muss also rund eine Stunde warten, bis sie sich anklimatisiert hat.

Heute ist Silvesternacht und das Hotel hat für den ganzen Tag ein besonderes Programm gestaltet. Doch leider kostet es für uns nicht all inklusive Gäste zusätzlich... Wir nehmen nicht daran teil und besuchen lediglich den Hotel Welcome Event am Abend.

Heute ist wieder Buffet im Restaurant Italian Night. Wir packen noch das nötigste für die Rundreise und gehen ins Bett.

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Mittwoch
Wir stehen heute um 8 Uhr auf und stellen unsere Koffer bereit. Nach dem Morgenessen bleibt nicht mehr viel Zeit denn unser Fahrer ist erstaunlicherweise nicht zu spät sondern zu früh.

Wir dürfen in einem 3 Wochen alten Mitsubishi platz nehmen und werden innert einer Stunde nach Colombo transportiert. Die Fahrt ist recht kurzweilig. Der Fahrstil ist nämlich äusserst unterhaltend! Auch wenn einem ab und zu das Herz fast stillsteht.

Das Hilton überzeugt von der ersten Minute. Uns werden die Koffer sofort abgenommen, die Eingangstür geöffnet und kaum stehen wir vor dem Empfang, wird uns auch schon ein Erfrischungsgetränk gereicht.
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Wir beziehen unser Zimmer und geniessen die Aussicht über Colombo vom 19. Stock. Nachdem wir auch den Pool und die sechs Restaurants gesehen haben, gönnen wir uns einen Apfelstrudel mit feinem Vanille Eis.
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Den Nachmittag verbringen wir im Zimmer. Draussen ist es sehr heiss. Früher als erwartet empfängt uns dann der deutschsprachige Reiseleiter für die nächsten 5 Tage.

Wir lernen ein deutsches Ehepaar kennen, welches uns auf der "Reise auf die feine Art" begleitet. Morgen um 9 Uhr soll’s losgehen wird uns gesagt.
Wir speisen im Il Ponte, dem Italiener und verziehen uns wieder aufs Zimmer. Noch etwas Fernsehen und ab ins Bett.
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Donnerstag
Um 8 Uhr stehen wir auf und geniessen die grosse Auswahl und den guten Service am Morgenbuffet. Um 9 Uhr holt uns der Reiseleiter pünktlich ab. Nun kann die Reise also losgehen!
Es braucht seine Zeit und die nötigen Nerven um aus Colombo raus zu kommen. Die Strasse werden auch immer besser... Langsam aber stetig steigen wir bis auf 2200m über Meer.
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Kurve um Kurve und das gut 6 Stunden lang. Plötzlich zweigen wir im Nirgendwo rechts ab und ein hübsches kleines Hotel macht sich vor uns breit. Hier nehmen wir einen kleinen Lunch. Das Restaurant liegt am Fluss wo "Die Brücke am Quai gedreht wurde.
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Wann kommt endlich Nuwara Eliya? Unser angebliches Etappenziel? Der Weg zieht sich in die Länge und wir wissen bald nicht mehr wie wir alle Schlag auf Schlag folgenden Kurven noch verdauen sollen...

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Doch dann endlich "Welcome to the Garden City" oder wie es die einheimischen nennen: Little England. Wunderschöne Herrenhäuser inmitten von saftig grünen Teeplantagen, Rosengärten und dem einzigen Golfplatz Sri Lankas.
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